Am Samstag, 28. März 2026, fanden in Zürich, Lugano-Manno und Genf drei weitere Regionalmeisterschaften von EntrepreneurSkills statt. An der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich, bei der SUPSI im Suglio Business Center sowie im Pulse Incubateur der HES-SO entwickelten Zweierteams aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen innerhalb eines Tages eigene Geschäftsideen und präsentierten diese vor Jurys aus dem unternehmerischen Umfeld.
Regionalmeisterschaften in Zürich, im Tessin und in Genf: Junge Talente entwickeln Ideen für ein nachhaltigeres Leben in Stadt und Land
Die Challenge des Tages war an allen drei Standorten dieselbe: Gesucht waren Geschäftsideen, die zu einem nachhaltigeren Leben in Stadt und Land beitragen – insbesondere in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Ressourceneffizienz. Auffällig war dabei, wie stark die Teams an konkreten Alltagsproblemen ansetzten und daraus unternehmerische Lösungen entwickelten.
Besonders präsent war das Thema Wohnen. In Zürich überzeugte das Siegerteam mit einer Lösung zur gemeinsamen Nutzung von Stauräumen, etwa für Ski und andere sperrige Gegenstände. In Genf gewann mit TwoRoofs eine Plattform, die junge Menschen mit Wohnraumbedarf und ältere Personen mit freiem Platz zusammenbringt. Auch im Ticino setzte sich mit CityMatch ein Konzept durch, das Studierende auf Wohnungssuche mit alleinlebenden Personen mit ungenutztem Wohnraum vernetzt. Die Siegerideen zeigten damit, wie unternehmerisches Denken gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen zugleich adressieren kann.
Auch die weiteren prämierten Projekte machten die thematische Breite der Regionalmeisterschaften sichtbar: von lokalen Begegnungsorten in Wohnquartieren über alternative, umweltfreundlichere Mobilitätslösungen bis hin zu energetischer Gebäudesanierung und kollaborativ finanzierten Renovationsprojekten. Die Teams bewiesen dabei nicht nur Kreativität, sondern auch ein gutes Gespür für Zielgruppen, Umsetzbarkeit und Wirkung.
Wie bereits an den Regionalmeisterschaften vom vorletzten Wochenende zeigte sich auch diesmal: Die Teilnehmenden setzen KI zunehmend als Tool ein, lassen sich Denken, Eigenleistung und Kreativität aber nicht von ihr abnehmen. Gerade Kompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Teamarbeit, unternehmerisches Denken und überzeugendes Präsentieren gewinnen im Zeitalter von KI weiter an Bedeutung – und genau diese Fähigkeiten standen auch in Zürich, im Ticino und in Genf sichtbar im Zentrum.
Ein grosser Dank geht an unsere Gastgeberinstitutionen und regionalen Partner vor Ort: die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich, die SUPSI in Lugano-Manno sowie den Pulse Incubateur der HES-SO in Genf. In Genf wurde die Regionalmeisterschaft zudem in Zusammenarbeit mit GenevaSkills durchgeführt und von der Chambre de commerce, d’industrie et des services de Genève unterstützt. Ebenso danken wir allen engagierten Mitwirkenden aus Schulen, Förderinstitutionen und regionalen Netzwerken, die diese drei Regionalmeisterschaften möglich gemacht und den jungen Talenten eine starke Bühne für ihre Ideen geboten haben.
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